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Protokolle

 Zur Dokumentation der Tätigkeit des Elternvereins am Ischler Gymnasium während eines Schuljahres veröffentlichen wir an dieser Stelle Auszüge aus den Protokollen der jeweiligen Jahreshauptversammlungen (JHV). Anzuführen ist auch, dass aufgrund unserer Anregungen und Beschlüsse viele Forderungen umgesetzt wurden und ständige Verbesserungen zu bemerken sind. (Siehe dazu auch die Fußnoten.)

 

Protokoll

 

der  Jahreshauptversammlung des Elternvereins des BG & BRG Bad Ischl

mit Fragerunde an Dir. Dr. Barbara Moser

am Donnerstag, den 5. November 2015

um 18:30 Uhr in der Schule (Bundesschulzentrum, Grazer Straße 27)

 

Anwesend:

Vorstand:  Mag. Jörg Schauberger, Mag. Jörg Sams, Maga. Andrea Fusban

                              ab 19:05-Mag. Georg Hrovat

                              entschuldigt: Maga. Irmgard Tantana, Dieter Bernauer

Beiräte:   Mag. Günter Neudorfer, Maga. Ingrid Schauberger, Peter Forstner,

Franz Gütl, Barbara Mannert, Manfred Obermayr, Brigitte Platzer,

Ulrike Magritzer, Bernadette Stricker, Stefanija Baier

entschuldigt: Ing. Florian Wiener, DI Walter Schaffer

 

Tagesordnung:

  1. Begrüßung

  2. Feststellung der Beschlussfähigkeit

  3. Fragen an / Antworten von Dir. Dr. Barbara Moser

  4. Tätigkeitsbericht des Obmannes

  5. Kassabericht

  6. Entlastung des Kassiers und des Vorstandes

  7. Vorstellung der zur Wahl antretenden Kandidatinnen/Kandidaten

  8. Neuwahl des Vorstandes

  9. Allfälliges

 

  1. Begrüßung

Obmann Jörg Schauberger begrüßt die anwesenden Elternvereinsmitglieder zur diesjährigen JHV, die neue Schülervertreterin Julia Buchegger und ihre Stellvertreter Marvin Hufnagl und Christian Puttinger, sowie als Gast: Dir. Dr. Barbara Moser

 

  1. Feststellung der Beschlussfähigkeit

Laut § 6 der Statuten des EV ist die Hauptversammlung beschlussfähig

 

  1. Fragen an Frau Dir. Dr. Barbara Moser

 

Frau Dir. Moser bedankt sich beim Elternverein für die gute Zusammenarbeit, insbesondere beim scheidenden Obmann Jörg Schauberger und würdigt seine 7 jährige Tätigkeit.

 

  • Frage: Allgemeine Situation des Gymnasiums zurzeit?

     

    Dir.: Es gibt sie Gott-sei-Dank noch!

    Wir präsentieren uns am „Tag des Gymnasiums“, heuer am 13. November 2015, an dem gleichzeitig der Tag der offenen Tür an unserer Schule stattfindet.

     

    Die Schülerzahlen sinken – im heurigen Schuljahr 2 Klassen verloren; Grund sind zum Teil geburtenschwächere Jahrgänge, die NMS zieht ebenfalls Schüler ab.

 

  • Frage: Wird Frau Direktor in die Volksschulen eingeladen? (um d. Gym. vorzustellen)

     

    Dir.: Ja, teilweise sehr freundlicher Empfang.

    Grundsätzlich ist es aber schon so, dass die Bürgermeister LehrerInnen und Eltern „sanft drängen“, ihre Kinder  im „Ort zu lassen“.

    Mit teilweisen Auswüchsen: Eine Mutter erhielt von der Gemeinde ein amtliches Schreiben, in dem sie aufgefordert wurde, von der Direktion des Gymnasiums bestätigen zu lassen, dass ihr Kind  dort rechtsverbindlich angemeldet wurde!

     

    Auf Nachfrage beim LSI konnte das „Missverständnis“ geklärt werden:

    Es besteht nach wie vor FREIE SCHULWAHL für Eltern, bzw. deren Kinder!

     

    Das Gymnasium an sich wird nicht mehr als „Alleinstellungsmerkmal“ wahrgenommen und es ist tatsächlich ein Kampf und jede/n SchülerIn.

     

    Besonders nach der 4.Klasse sollten mehr SchülerInnen am Gym. bleiben. – Erhöhung der Verweildauer wird angestrebt.

    Es wird versucht, mehr den Begabungen der SchülerInnen nach zu gehen, die SchülerInnen der 4. Kl.  nach ihren Plänen und Perspektiven befragt, etc.

 

  • Frage: Worin besteht die Attraktivität des Gymnasiums?

     

    Dir: Studierfähigkeit, Sozialkompetenz, Fachkompetenz

     

    Gerade in OÖ ist der Standard der Gymnasien sehr hoch – in allen „Rankings“ an erster Stelle.

    Gym. Bad Ischl,  erste Zentral Matura: alle Vorwissenschaftlichen-Arbeiten wurden eingereicht und positiv beurteilt!

    Bei den mündlichen Prüfungen (Matura) : ebenfalls alle positiv

 

  • Frage: Was wurde aus den Cool-Klassen, Netzwerk-Klassen, etc.

     

    Dir.: Netzwerkklassen gibt es nach wie vor, in der Oberstufe kommen Computer/Notebooks „flächendeckend“ zum Einsatz.

    Dezidierte Cool-Klassen gibt es nicht, das Prinzip des offenen, eigenverantwortlichen, kompetenzorientierten Arbeitens ist ja ein Grundprinzip des gesamten Unterrichts.

 

  • Frage: Gibt es jetzt genug Werteinheiten für das PSN? (Psychosoziales Netzwerk)

 

Dir.: Durch „sparsamen“ Umgang mit Werteinheiten bei der Erstellung des Stundenplanes (weniger Klassenteilungen in der OS) und auch dank der Initiative des EV, konnten dem PSN 2 Werteinheiten zugeteilt werden. Das ist zwar wenig, aber immerhin!

 

Es wird auch einen neuen Jugend Coach geben. Bisher war das Wifi für dieses Service zuständig. Seit Oktober liegt die Zuständigkeit beim bifi. Da die vorherigen Coaches nicht übernommen, sondern Posten neu ausgeschrieben wurden, ist noch nicht bekannt, wer unsere Schule betreuen wird. Die Jugend Coaches sind ausschließlich für Schulabbrecher zuständig.

 

Deshalb ist das PSN für die „Seelen-weh-wehchen“ der SchülerInnen so wichtig.

 

  • Frage: Es ist in den ersten Schulwochen zu Diebstählen mit erheblichem Schaden gekommen. Was wurde diesbezüglich unternommen?

 

Dir.: Beim letzten Diebstahl hat die Polizei in der Schule ermittelt und wurden SchülerInnen mitgenommen, um Aussagen auf der Polizeidienststelle zu machen.

Seither wurden keine Vorkommnisse mehr festgestellt.

 

  • Frage: Nach Unterrichtsende dürfen sich die SchülerInnen der US nicht im Schulgebäude aufhalten. Viele haben am Nachmittag jetzt Tastaturschreibkurs, bzw. ECDL Kurse. Erlauben Sie eine private Aufsicht in der Aula?

 

Dir.: Ja, das ist möglich. LehrerInnen können diese Dienste nicht erbringen.

 

- Die Schulsprecher bieten an, dass Oberstufenschüler die Aufsicht in den Mittagspausen übernehmen, Frau Dir. stimmt zu. Die SchülerInnen bekommen einen Ausweis und ein Zertifikat für ihre Tätigkeit. Besonders bieten sich Tutoren für diesen Dienst an.

Julia Buchegger und Andrea Fusban werden sich um die Organisation kümmern.

 

  • Frage: Wissen Sie schon etwas über die Bildungsreform, die jetzt kommen soll?

     

    Dir.: Nein, die Ergebnisse werden erst am 17. November  2015 vorgestellt. Dann erfahren wir mehr.

 

  • Frage: Für die ECDL-KursteilnehmerInnen wurden vom EV Lernunterlagen angeschafft. Dürfen diese in der Schulbibliothek zur Benutzung durch die SchülerInnen ausgelegt werden? (ohne Ausleihung!)

 

Dir.: Ja, damit bin ich einverstanden. Bitte dies jedoch noch mit Herrn Prof. Zimmermann ab zu sprechen.

 

  • Frage: Die gesetzlichen Bestimmungen bezüglich Schulsponsoring haben sich geändert, inwiefern betrifft das unsere Schule?

 

Dir.: Nicht sehr. In dem Rahmen, wie es bei uns bisher üblich war, kann es bleiben. Es gibt einen Pool – eine Liste von Firmen, die Sponsoring anbieten -  dabei muss aber genau überlegt werden, ob sich diverse Aktionen für € 20,- oder € 50,-, die der Schule bleiben, überhaupt lohnen!

 

  • Frage: Die Einnahmen, die die Schule z.B. durch Vermietung der Turnsäle erwirtschaftet, bleiben der Schule nicht?

 

Dir.: Nein! Einnahmen werden zwar zweckgebunden angelegt (f. Ausgaben der Schule, die nicht im Budget enthalten sind – z.B. Maturajause, besondere Veranstaltungen, u. ä.) aber am Anfang dieses Schuljahres wurden von diesen zweckgebundenen Rücklagen € 20.000,- vom BMI abgeschöpft!

 

Das  Schulbudget ist überdies seit heuer zusätzlich belastet, da durch die Kündigung einer Reinigungskraft, deren Stelle  vom Bund nicht mehr nachbesetzt wird, eine private Firma beauftragt werden musste, deren – höhere! - Kosten nun die Schule tragen muss!

 

Oder auch dadurch, dass Fahrten unserer SportlerInnen zu Bewerben – z.B. Landesmeisterschaften im Geräteturnen in Schärding – die bisher zur Gänze vom LSR bezahlt wurden, nur mehr „anteilig“ übernommen werden.

 

Obmann bedankt sich bei Dir. Moser f. d. Ausführungen

 

  1. Tätigkeitsbericht des Obmannes

 

  • Teilnahme an div. Konferenzen (Eröffnungskonferenz, SGA-Sitzungen,…)

     

  • Maturafeier: Den AbsolventInnen wurden - wie im Vorjahr -  jeweils eine Dokumentenmappe und eine Rose vom Elternverein überreicht.

     

  • Schulfest im Juni: Mitarbeit bei Organisation (besonders Ingrid Schauberger) und Durchführung (viele Eltern haben geholfen) – Bosna-Stand, Kaffee-Stand, Prosecco-Stand

    Die Einnahmen wurden zur Anlage/Anschaffung des Volleyball-Platzes verwendet, an dessen Kosten ( ca. € 2.400,-) sich die HAK mit € 800,- beteiligen möchte, jedoch noch keinen Weg fand, das Geld zu überweisen. (Problem „E-Rechnung“)

    Kassier Jörg Sams „bleibt am Ball“!

     

  • Unterstützung zahlreicher Schulveranstaltungen – z.B.: Reise nach Budapest unter der Leitung von  Prof. Hager (WPG Fotografie, 7. Klasse)

     

  • Unterstützung sozialer Projekte: Arbeit mit Therapie-Hund i. d. 1. Klasse

     

  • Organisation und Mitfinanzierung Tastaturschreibkurs f. d. 1. Klassen (Kurse, Lehrer, etc.)

     

  • Organisation und Mitfinanzierung ECDL-Kurse f. d. 2., 3. und 4. Klassen (Aussendung an die Eltern, Eltern-Info-Abend, Einteilung der Kurse und Gruppen, LehrerInnen, Prüfungstermine, etc.)

     

    A.Fusban: Kurse werden sehr gut angenommen, viel Interesse.

    SchülerInnen und Schüler sehr motiviert. LehrerInnen unterrichten gerne, „Job“ gefällt ihnen.

    Schwierigkeiten durch kurzfristige Absage eines Lehrers mittlerweile behoben (J. Sams u. A.Fusban haben am Anfang Kurse stellvertretend übernommen)

     

    Kostenverteilung d. Kurse zwischen Eltern und Elternverein ca. 50:50!

    (ECDL-Standard kostet beim Wifi oder BFI über € 1.500,-

      Elternanteil für ECDL-Standard ist € 221,- !!!)

     

    Die erste Gruppe Tastaturschreibkurs ist bereits abgeschlossen. Kinder haben sich sehr über den Erhalt des Zertifikates gefreut. Insgesamt sind 58 SchülerInnen (4 Gruppen) zum Kurs angemeldet.

     

Am 10. und 11. Nov. 2015  ist bereits die erste ECDL- Basis-Modul-Prüfung (3. und 4. Klassen)  Die Prüfung wird auch ein Test dafür sein, ob die vorbereitenden U-Einheiten ausreichend waren, damit die SchülerInnen den Test positiv absolvieren können.

Insgesamt sind 97 SchülerInnen für die ECDL-Kurse angemeldet.

 

  1. Kassabericht – Mag. Jörg Sams

 

Das Rechnungsjahr umfasst  nunmehr  den Zeitraum von September bis August. Nicht mehr wie bisher November bis Oktober, was eine übersichtlichere Darstellung pro Schuljahr ermöglicht.

 

Zusätzlich zum bestehenden Konto wurde ein sog. Projektkonto für die Abwicklung der Ein- und Auszahlungen im Zusammenhang mit dem Tastaturschreibkurs und den ECDL-Kursen eröffnet.

 

Die Mitgliedsbeiträge sind im Vergleich zum letzten Jahr – 150 Einzahlungen – auf 172 Einzahlungen gestiegen.

 

Kassastand: Details siehe Kassabericht

 

  1. Entlastung des Kassiers und des Vorstandes

     

    Der Bericht der Kassaprüfer Jörg Lemmerer und Andrea Haschek wurde verlesen und ergab, dass die Kassaprüfung keinen Anlass zur Beanstandung gibt.

     

    Die Entlastung des Kassiers und des Vorstandes wird einstimmig und ohne Gegenstimmen beschlossen.

     

 

  1. Vorstellung der zur Wahl antretenden Kandidatinnen und Kandidaten

     

    Durch den Rückzug des bisherigen Obmannes Jörg Schauberger und der bisherigen Schriftführerin Irmgard Tantana, wurde die Wahl eines neuen Vorstandes als sinnvoll erachtet.

     

    Vorgelegt wird folgender Wahlvorschlag:

     

    Obfrau:                            Mag. Andrea Fusban

    Obfrau-Stv.:                  

    Kassier:                            Mag. Jörg Sams

    Kassier-Stv.:                   Mag. Günter Neudorfer

    Schriftführer:                Ing. Florian Wiener

    Schriftführer-Stv.:       Mag. Georg Hrovat

     

    Beiräte:                            Peter Forstner

    Franz Gütl

    Barbara Mannert

    Manfred Obermayr

    Brigitte Platzer

    Ulrike Magritzer

    Bernadette Stricker

    Stefanija Baier

    DI Walter Schaffer

    Mag. Ingrid Schauberger

    Mag. Jörg Schauberger

 

 

 

  1. Neuwahl des Vorstandes

     

    Der Wahlvorschlag wurde einstimmig und ohne Gegenstimmen angenommen.

    Alle Kandidatinnen und Kandidaten nehmen die Wahl an.

     

    Verabschiedung und Dank an Jörg Schauberger für seine 7-jährige Tätigkeit als Obmann.

    Unter seiner Führung wurden vom EV viele wichtige Impulse im Schulleben gesetzt und die Zusammenarbeit mit Schulleitung, LehrerInnen, Eltern und Schülern auf eine offene, freundliche, kooperative und stabile Basis gebracht.

    Es wird allseits sehr begrüßt, dass er dem EV als Beirat weiterhin „treu“ bleibt!

 

  1. Allfälliges -  keine weiteren Erörterungen

 

Ende der JHV um 20:42 Uhr